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Vorsorgeuntersuchungen für Blasenkrebs, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, gibt es derzeit nicht. Viele Urologen bieten aber spezielle Urintests an, mit denen Stoffe nachgewiesen werden, die nur von Krebszellen gebildet werden. Bei einem positiven Testergebnis sind weitere Untersuchungen erforderlich, wie eine Ultraschalluntersuchung der Nieren und eine Blasenspiegelung. Die Kosten übernimmt dann die gesetzliche Krankenkasse.

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Fragen und Antworten

Hilfreiche Antworten auf Ihre Fragen

Was sind die Ursachen?

Zu den Hauptursachen zählt das Rauchen, die Schadstoffe gelangen ins Blut und werden über die Niere und schließlich über den Urin ausgeschieden. Zudem gehören die sogenannten aromatischen Amine zu den Verursachern von Blasenkrebs, diese chemischen Stoffe finden sich vermehrt in der Chemie-, Stahl- und Textilindustrie, in diesen Branchen ist Blasenkrebs eine anerkannte Berufskrankheit.

Wie erfolgt eine Behandlung mit TUR–B?

Die transuretherale Resektion ermöglicht eine Entfernung des Tumors über die Harnröhre. Mit Hilfe einer Elektroschlinge wird der Tumor von dem gesunden Gewebe abgetragen. Diese Behandlung ermöglicht die Entfernung des Tumors und der Gewebegewinnung. Die Elektroschlinge verhindert Blutungen und fördert die Heilung des Gewebes. Dieses viel angewendete und bevorzugte Vorgehen eignet sich besonders für die oberflächigen Tumore. Der Eingriff dauert 20 - 60 Minuten und wird unter Vollnarkose durchgeführt.

Welche Risiken gibt es bei den Eingriffen?

In seltenen Fällen kann es zu einer Verletzung der Harnröhre kommen und im folgenden Verlauf zu einer Harnröhrenverengung führen. Bei diesen Eingriffen kann es zudem zu bakteriellen Infektionen der Harnröhre kommen, die mit Antibiotikum behandelt werden müssen. In sehr seltenen Fällen wird die dünne Harnblasenwand verletz (perforiert), die dann behandelt werden muss. In vielen Fällen kann bei einem oberflächigen Tumor die Blase vollständig erhalten bleiben.

Was kommt nach der Operation auf mich zu?

Neben den Nachsorgeuntersuchungen und der Anschlussheilbehandlung (AHB) im Krankenhaus sind Reha-Maßnahmen eine Unterstützung des Heilungsprozesses. Reha-Maßnahmen, wie angemessene Bewegung oder Sport, werden teilweise von den Krankenkassen übernommen und haben eine positive Wirkung auf den Heilungsprozess und Krankheitsverlauf. Zudem hilft der Austausch mit Betroffenen beim Umgang mit der Krankheit.

Wie stehen die Heilungschancen?

Die Heilungschancen hängen sehr stark von dem Krebsstadium ab. Je früher der Tumor entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.